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PubliBike ist nicht profitabel

Das Mutterunternehmen PostAuto sucht neue Partner, wobei es den Verkauf von PubliBike nicht ausschliesst.

Laut Christian Plüss, Publibike-Verwaltungsratspräsident, wird PubliBike die Verträge in Bern und Zürich nicht zu den gleichen Bedingungen verlängern; ein Beitrag der öffentlichen Hand sei nötig. Ohne die finanzielle Unterstützung durch die Städte Bern und Zürich wird PubliBike daher nicht in der Lage sein, ihr Bikesharingsystem in Zürich und Bern weiterhin anzubieten. Laut NZZ müsste die Stadt Zürich trotz der bisher mehr als eine Million Fahrten zwischen 1 und 2 Millionen pro Jahr beisteuern. Sollte PubliBike den Vertrag Ende 2023 nicht verlängern wollen, müsste eine neue Ausschreibung erfolgen. Die Stadt Bern plant bereits eine Neuausschreibung für die Zeit nach 2023.

Quellen (Zugriff auf Artikel nur für angemeldete oder abonnierte Personen):
Publibike will Geld von der Stadt Zürich - wie kann das sein? (nzz.ch) (06.04.2021)
Post-Tochter - Veloverleiher Publibike schreibt seit Jahren Millionenverluste – Post schliesst Verkauf nicht mehr aus | Luzerner Zeitung (24.03.2021)
Unrentabler Veloverleih – Publibike will künftig Geld von der Stadt Bern | Berner Zeitung (26.03.2021)
Postauto sucht neue Partner – Publibike droht mit Rückzug aus Zürich | Tages-Anzeiger (25.03.2021)

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